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Auch Ausweispapiere und den Führerschein sollte man sich zeigen lassen. Denn wenn der Verkäufer eine Schwarzfahrt ermöglicht, ist Ärger bei Unfällen vorprogrammiert. Zum Beispiel kann die Haftpflichtversicherung von einem Fahrzeughalter eine Schadenerstattung fordern.

Weitere Regel: Bei der Probefahrt immer mitfahren und den Fahrzeugbrief als Besitzurkunde (Zulassungsbescheinigung Teil 2) nicht mitführen.

 

- Welche Dokumente brauche ich? Vor dem Termin mit dem Interessenten sollten Autoverkäufer alle relevanten Unterlagen zusammensuchen. Von der Prüfbescheinigung der Hauptuntersuchung über das Serviceheft bis zur Garantiebescheinigung darf nichts fehlen. Auch Wartungs- und Reparaturrechnungen sowie die Zulassungsbescheinigungen nicht.

 

- Wie richtig übergeben? Werden sich Verkäufer und Käufer einig, steht der Geschäftsabschluss an. Dazu bieten die Verkehrsclubs Musterverträge zum Download im Internet. Darin werden Datum und Uhrzeit der Fahrzeugübergabe festgehalten. Und es wird die Gewährleistung ausgeschlossen. Ansonsten müsste der Verkäufer wie jeder kommerzielle Händler zwei Jahre Sachmängelhaftung leisten.

 

Für das An- und Abmelden des Fahrzeugs ist man als Verkäufer verantwortlich. In der Praxis erledigt diese Aufgaben jedoch meist der Käufer. Deshalb sollte ebenfalls schriftlich fixiert werden, dass der Käufer sich verpflichtet, das Auto unverzüglich umzumelden. Als Vorkehrung für den Verkäufer empfiehlt es sich, Versicherung und Zulassungsstelle zu informieren.

 

- Was ist mit Versicherung und Steuer? Da die Kfz-Versicherung ab Vertragsabschuss auf den Käufer übergeht, hat ein Unfallschaden keine Auswirkungen auf den Schadenfreiheitsrabatt des Verkäufers - selbst wenn das Auto noch nicht umgeschrieben wurde. Die Steuerpflicht dagegen geht laut ADAC erst auf den Käufer über, wenn die Zulassungsstelle über den Verkauf Bescheid weiß. Wer auf Nummer sichergehen will, meldet den Wagen ab, sollte dann den Käufer aber informieren. Der muss sich schließlich vorbereiten und Kurzzeitkennzeichen mitbringen oder einen Hänger für den Transport.

 

- Wann wird bezahlt? Dazu wird geraten: „Fahrzeug und Papiere sollte man grundsätzlich erst aus der Hand geben, wenn man den Kaufpreis in voller Höhe erhalten hat, am besten in bar oder in Form eines bankbestätigten Schecks.“ Die Überweisung birgt nach Ansicht der Experten zu hohe Betrugsrisiken.

 

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